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Hat was!
Das Dehonianische Netzwerk |
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Im "Dehonianischen Jahr" (Vorbereitung zum 125-Jahre-Jubliäum
der Herz-Jesu-Priester 2003) stellen wir auf scj.de immer wieder Eckpunkte
unserer Gemeinschaft vor. Diesmal geht es um das Dehonianische Netzwerk
(seit 1999). Das "DN" ist ein lockeres Kontaktnetz von jungen
Leuten, die sich von der Glaubenshaltung (Spiritualität) der Herz-Jesu-Priester
angesprochen fühlen oder bei Veranstaltungen (wie Wanderexerzitien)
dabei waren und die gute Gemeinschaft wieder erfahren wollen. Glaubensaustausch,
Gottesdienste, gemeinsame Unternehmungen und freundschaftliche Beziehungen
zwischen den Laien und den Herz-Jesu-Priestern kennzeichnen die regionalen
Gruppen, die an die Klöster angebunden sind. Von Anfang an dabei Wenn ich es mir recht überlege, gehöre ich - von der Laienseite
aus - zu den Gründungsmitgliedern des Dehonianischen Netzwerks.
Zu denen also, die den Gedanken, so eine Laienbewegung auch in Deutschland
ins Leben zu rufen, umgesetzt haben. Dass es solche Gemeinschaften in
anderen Ländern schon gibt, wusste ich anfangs noch nicht. Dies
habe ich erst erfahren, als aus Rom, dem Sitz der Ordensleitung, eine
Einladung an alle nationalen Gruppierungen (sowohl Ordensleute als auch
Laien) kam. Von den DN-Leuten hier in Deutschland wurde ich als einer
von Zweien gewählt um in Rom unser Dehonianisches Netzwerk zu vertreten. Anregung an die Laien Das Treffen in Rom, bei dem sich Ordensleute und Laien aus 23 verschiedenen
Nationen für eine Woche begegneten, hat mir viele neue Aspekte
aufgezeigt. Zum Beispiel wie man gerade als Laie seinen Glauben in der
Welt / im Alltag leben kann und wie wichtig es ist, eine Gruppe zu haben,
in der man seinen Glauben weiterbilden und sich darüber auch austauschen
kann. Anregung an die Ordensleute Es hat aber auch gezeigt, wie wichtig es für eine Ordensgemeinschaft
ist, engen Kontakt zu uns Nichtgeweihten zu halten. Erstens, weil die
Ordensleute dadurch einen engeren Zugang zum Problem "Wie kann
ein Laie den Glauben im Alltag leben" bekommen. Und zweitens kommen
sie über die Laien in seelsorgliche Bereiche, die ansonsten nicht
erreicht werden (Stichwort war immer wieder "die säkularisierte
Welt"). Gute Symbiose Häufig wurde beim Rom-Treffen der Dehonianischen Familie der Begriff
"Symbiose" verwendet: Die Ordensgemeinschaft profitiert von
den engagierten Laien, weil diese meist dicht am Alltagsleben dran sind;
die Laien profitieren von der Ordensgemeinschaft durch geistliche Aus-
und Weiterbildung und die Möglichkeit, unter dem Dach der dehonianischen
Familie - in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten - den "Glaubens-Akku"
immer wieder neu zu füllen. Diese Gegenseitigkeit ist für
mich der ausschlaggebende Grund, dass ich mich für das DN einsetze. Wo hat ein "mittlerer Single" Platz? Im normalen kirchlichen Leben findet der unverheiratete, kinderlose,
aus dem Jugend- bzw. jungen Erwachsenenalter (das beim BDKJ immerhin
bis 27 Jahre definiert wird) herausgewachsene Christ kaum eine Gruppe,
wo er nicht nur gefordert wird, sondern auch etwas für die eigene
Spiritualität tun kann. Das ist beim Dehonianischen Netzwerk anders.
Ich bringe nicht nur etwas von mir ein, sondern kann auch etwas für
mich mitnehmen. Außerdem: Spaß haben Im Rahmen des DN kann ich das, was ich glaube überdenken; kann
mein Alltagsleben und meine Einstellung im Gespräch mit anderen
hinterfragen, zusammen Gottesdienst feiern und Kraft gewinnen. Ich werbe dafür... Natürlich wünsche ich mir, dass immer mehr Leute
vom DN erfahren und davon genauso begeistert sind wie ich. Dann kann
das "Netzwerk" wirklich vernetzend wirken, sowohl regional
als auch überregional.
E-mail: Helmut.Strohe@scj.de
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